Willkommen im Schwebefährendorf Osten,

mit dem historischen Ortskern und den vielen Sehenswürdigkeiten.
Geschichte zum greifen nah.

Ein Besuch lohnt sich!!

 

Das Kirchspiel Osten wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt. 1391 wurden in einer schweren Sturmflut Fährweg, Schleuse und Kirche schwer beschädigt. Im Jahre 1526 wurde Osten evangelisch. 1717 gab es bei der Weihnachtsflut in Osten 17 Todesopfer. 1773 zerstörte eine Feuersbrunst insgesamt 42 Häuser.

Im Jahre 1852 wurde der zunehmenden Bedeutung des Ortes mit der Einrichtung des Königlichen Amtes Osten und des Königlichen Amtsgerichts Osten Rechnung getragen. Der Ort erhielt 1881 mit dem Bahnhof Basbeck-Osten Anbindung an die Eisenbahnlinie Hamburg-Cuxhaven. Im Zuge der preußischen Verwaltungsreform entstanden 1885 aus den Ämtern Osten und Neuhaus der Kreis Neuhaus an der Oste, wodurch Osten politisch an Bedeutung verlor.

1909 wurde mit der Schwebefähre eine besondere Flussquerung eingeweiht, die zum Wahrzeichen des Ortes wurde. 1972 wurden im Zuge der niedersächsischen Gemeindereform die Orte Altendorf, Isensee und Osten zur heutigen Gemeinde Osten zusammengeschlossen.

Nach 121 Jahren wurde das Amtsgericht Osten 1973 aufgelöst.

Das Kirchdorf Osten umfasst eine Fläche von etwa 400 x 400 m. Die Bebauung stammt zu 90 Prozent aus der Zeit vor 1914. Im Dorfkern befinden sich noch rund 25 Baudenkmale.

Hier gibt es viel zu entdecken,
wann gehen Sie auf Entdeckertour?


 

 

Tag des offenen Denkmals

DeOestinger (Brinkmann) on Sep 09 2019

Fährleute improvisierte erfolgreich am Tag des offenen Denkmals

Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals war im Schwebefährendorf wieder einiges los und viele Besucher nutzten diesen herrlichen Spätsommertag für einen Ausflug nach Osten.

Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals war im Schwebefährendorf wieder einiges los und viele Besucher nutzten diesen herrlichen Spätsommertag für einen Ausflug nach Osten.

Hier wurde ja auch einiges geboten: Im Museum Alte Rektorschule konnte Papier geschöpft werden und in der historischen Schmiede glühte die Esse. Außerdem gab Museumsleiterin Meike Brinkmann einen anschaulichen Einblick in Ostens Geschichte und führte interessierte Gäste durch die Ausstellungen.

Führungen gab es in der Kulturmühle, Kirche und im historischen Ortskern. Eine Fotoausstellung im Cafe Central rundete das Angebot ab. Leider musste die Schwebefähre, wegen eines technischen Defekts, an Land bleiben. Dennoch kamen sehr viele Besucher und wurden von dem Vorsitzenden Karl-Heinz Brinkmann und seinem Stellvertreter Lothar Klüser mit Informationen, Geschichten und Fährmanns-Latein bestens versorgt.

Foto: Claus List

 

 

 

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